Der Verein Hochschulstadt Straubing e.V. und der Rotary Club haben am vergangenen Dienstag zum 16. Mal den Wissenschaftspreis für herausragende Master- und Promotionsarbeiten am TUM Campus Straubing (TUMCS) verliehen. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden zudem zwei Dozierende mit den „Student Teaching Awards“ der Fachschaft für ihr besonderes Engagement in der Lehre ausgezeichnet.
Mit dem Wissenschaftspreis für die beste Masterarbeit wurde Lisa Wilfert geehrt. In ihrer Arbeit setzte sie sich mit Ansätzen zur Reduktion von CO₂-Emissionen auseinander und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Klimaforschung. Ihre Ergebnisse greifen zentrale Herausforderungen des Klimawandels auf und bieten Ansatzpunkte für weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen.
Die Auszeichnung für die beste Promotionsarbeit ging an Prof. Dr. Christoph Drobner. Seine interdisziplinäre Dissertation beschäftigt sich mit der Entstehung von Selbstüberschätzung sowie deren wirtschaftlichen Folgen. Dabei verbindet er Erkenntnisse aus Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und zeigt auf, wie individuelle Wahrnehmungsverzerrungen wirtschaftliche Entscheidungen und Märkte beeinflussen können.
„Student Teaching Awards“ für Prof. Doblinger und Dr. Ibañez
Neben den wissenschaftlichen Leistungen wurde auch besonderes Engagement in der Lehre gewürdigt. Die „Student Teaching Awards“ gingen an Prof. Dr. Claudia Doblinger sowie Dr. Manuel Ibañez. Beide überzeugten durch ihre didaktischen Fähigkeiten, ihre fachliche Expertise sowie ihren Einsatz für die Förderung und Motivation der Studierenden.
Die Preisverleihung unterstreicht die Bedeutung des TUM Campus Straubing als leistungsfähigen Wissenschafts- und Ausbildungsstandort. Insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, Biotechnologie und Innovation leistet der Campus einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zukunftsfragen.
Die Veranstaltung wurde von einem musikalischen Rahmenprogramm begleitet und bot zugleich eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Studierenden und regionalen Akteuren.